Waren bis Plau am See ? und zurück

Von Waren aus sollte es nach Plau am See gehen. Immerhin ist der Plauer See mit fast 39 Quadratkilometern der drittgrößte See in Mecklenburg-Vorpommern und der siebtgrößte See in Deutschland. Den Grundstein der Stadt Plau am See bildeten slawische Siedlungen der Obotriten, was durch zahlreiche Funde und Wallanlagen belegt wird. Der Name Plau leitet sich von "Plawe", was Flößerort bedeutet ab. 1235 erhielt Plau am See das Stadtrecht. Die Altstadt ist noch heute von den Fachwerk- und Backsteinhäusern der Ackerbürger geprägt. Das letzte in Funktion erhaltene Ackerbürgerhaus ist in Plau am See zu besichtigen. Das Umland von Plau am See basiert auf einer wunderschönen Endmoränen-Landschaft mit Wiesen, Feldern und ruhigen Wäldern. Im Stadtwald von Plau am See ist der Eisvogel beheimatet, genauso wie zahlreiche Libellenarten.

Das hört sich alles vielversprechend an. Nur sind wir nicht bis zum Plauer See gekommen. An der Zugbrücke kurz vor dem Plauer See erfuhren wir, die Unterführung der Autobahn, schlicht der Einzige Zugang zum Plauer See von Waren aus, war gesperrt. So mussten wir leider umdrehen und zurück nach Waren fahren. Unser Urlaub ging dem Ende zu und wir mussten ja noch zurück nach Lychen fahren. Bei nächsten Mal - da werden wir Plau am See besuchen.