Samaria-Schlucht

Wohl einer der schönsten Natureindrücke, die man auf Kreta sammeln kann. Aber, man muss sich alles mit Hunderten von anderen Wanderern teilen. Man kann schon fast von einem Wanderspektakel sprechen. Man kann die Schlucht komplett durchwandern. Start ist dann der Einstieg auf der Omalos-Hochebene und wandert dann die 14 - 18 km bis Agia Roumeli. Ein Höhenunterschied von 1250 m wird dann überwunden. Wir selbst sind diese komplette Strecke nicht gewandert. Wer das vor hat sollte wirklich körperlich Fit sein. Wir haben am Ende der Strecke schon sehr viel Elend gesehen, die Verletzungsgefahr (bei untrainierten Wanderern) ist real. 

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Wir sind morgens mit der Fähre von Chora Sfakion via Loutró nach Agia Roumeli gefahren. Von hier kann man die ca. 3 - 5 km bis zum eigentlichen Höhepunkt der Schlucht, der Eisernen Pforte, leicht erreichen. Hier rücken die 400 m hoch aufragenden Felswände auf drei, vier Meter zusammen. Ein Bach fließt durch die Schlucht hindurch, in dem das Baden allerdings verboten ist. Auf dem Weg zur Eisernen Pforte kommt man am verlassenen Ort Samaria vorbei. Etwas oberhalb dieser Stelle ist der Hauptrastplatz für die Wanderer. Hier kann man an einer Quelle seine Wasserflasche auffüllen. 

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Die Schlucht wurde bereits 1962 zum Nationalpark erklärt. Somit wurde das Abholzen, Baden oder Übernachten innerhalb der Schlucht verboten. Die Eintrittskarten müssen am Ausgang wieder abgegeben werden, damit überprüft werden kann, ob auch wirklich alle Menschen den Park verlassen haben. Die Samaria-Schlucht ist von 6-16 h geöffnet, aber lediglich von Mai bis Oktober. In der Zeit von November bis April bleibt sie wegen Steinschlag- und Hochwassergefahr sowie zur Generation der Natur geschlossen.

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Insgesamt ein schönes Erlebnis - Bergeinsamkeit sucht man allerdings vergebens - mitunter werden bis zu 3000 Menschen am Tag durchgeschleust.