Rovinj

Eine wahrlich malerische und romantische Stadt, Rovinj gelegen an der Westküste Istriens. Schon seit Jahrzehnten zieht Rovinj zahlreiche Touristen an und ist bestens geeignet von hier aus Istrien zu erkunden. Einmalig der Flair vergangener Zeiten, wenn man durch die engen Altstadtgassen spazieren geht. Die Stadt wurde auf einer Insel erbaut und erst im 18. Jahrhundert mit dem Festland verbunden. Die Einwohner sind freundlich, die Straßen, Gassen und Grünflächen sehr sauber. Die Tradition des alten Fischerdorfes, welche Rovinj auch heute noch ist, wird elegant  mit modernen touristischen Trends verbunden. Man gehe nur einmal auf eines der Fischerfeste, oder besuche eine der alten Spacio's, wie die einst populären Treffpunkte der Fischer genannt werden. Kulinarisch ist Rovinj fast unschlagbar, erlesene Weine und Speisen, auch auf hohem Niveau. Die Stadt liegt der Kirche zur Hlg. Euphemia zu Füßen. In dem Gewirr aus Straßen, Gängen und Gassen finden sich viele sehr schöne Kunstgalerien. Die Stadtmauern von Rovinj sind noch teilweise an der Süd- und Nordseite der Stadt erhalten. Ursprünglich gab es sieben Stadttore von denen nur einige ihre alte Form bewahrt haben: Stadttor des Hl. Benedikt, Stadttor des Hl. Kreuzes und Stadttor unter Mauer mit Inschrift aus dem Jahr 1554.

Malerisch erhebt sich die Altstadt auf einer Halbinsel und jeder Schritt erinnert an vergangene Jahrhunderte und dem Fleiß einheimischer Meister. Aufgrund der Insellage musste der begrenzte Raum dicht bebaut werden. Hohe und schmale Häuser prägen das Bild und es ist ein Abenteuer durch die engen Gassen zu schlendern und sich die vielen kleinen Plätze anzusehen. Eine Besonderheit Rovinjis sind die zahlreichen charakteristischen Schornsteine. 1963 wurde Rovinj zu Kulturdenkmal erklärt. Die Kirche der hl. Euphemia - der Stolz von Rovinj ist ein barockes Bauwerk in venezianischem Stil und das größte Denkmal der Stadt, errichtet i. J. 1725. Sie hat sehr wertvolle Statuen und Altäre. Der Glockenturm gleicht dem Glockenturm zum hl. Markus in Venedig, ist ein Werk des und Baumeisters Alexander Manopol aus Griechenland. Die kupferne Statue an der Spitze des Turmes ist 3,9 m hoch und eine Arbeit der Brüder Vallani und Baniaga; sie wurde i. J. 1758 an der Stelle einer ehemaligen Holzfigur aufgestellt, die durch einen Blitzschlag i J. 1756 vernichtet wurde. Die Statue an der Spitze der Pyramide ist so gestellt, dass sie sich in der Windrichtung um Ihre Achse dreht. Anfang des Jahres 1702 begann der Bau des Franziskanerklosters und der Kirche des Hl. Franziskus. Damals wurden in Rovinj zum ersten Mal Minen verwendet, um den Stein für die große Klosterzisterne auszuhöhlen. Die Kirche wurde 1710 vollendet, aber erst am 13. April 1750 eingeweiht. In dem barocken Bauwerk befindet sich eine Klosterbibliothek mit zahlreichen wertvollen Buchraritäten und ein Museum sakraler Kunstgegenstände. Kloster und Kirche befinden sich in der Straße de Amicis. Der Balbi-Bogen auf dem Marschall Tito Platz wurde an der Stelle eines alten Stadttors errichtet und 1678 mit Steinen ummantelt.

Die Umgebung von Ronvinj lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. Auf einer Tour sind wir immer direkt an der Küste entlang gefahren. Irgendwann kam ein Zaun, aber die Tür war offen. Also sind wir weiter gefahren und kamen an einem Campingplatz, den wir überqueren mussten. Schnell stellte sich heraus, es handelte sich um einen FKK Campingplatz. Nicht gerade etwas, was Rolf und ich bevorzugen. So schaute sich die Anwohner und wir auch gegenseitig etwas merkwürdig an. Nun ja, wir wollten nicht Spannern oder jemanden etwas abgucken .... wir hatten uns schlicht verfahren. In der Nähe von Rovinj gibt es ein großes Naturschutzgebiet, hier kann man sehr gut Vögel beobachten. Bei einer anderen Tour sind wir an einer Gaststätte vorbei gekommen und uns lief das Wasser im Mund zusammen, als wir die herrlichen Spanferkel sahen. Der Wirt kam heraus und sagte, die sind genau jetzt fertig. Was für ein Schmaus. Es gibt viel zu entdecken, so rund um Rovinj.