Punta Uva - Karibik

Es zog uns wirklich mächtig an die Karibik. Eigentlich wollten wir noch den Vulkan Irazú besuchen, aber dann sind wir doch direkt Richtung Puerto Limón gefahren. Dort angekommen, gleich rechts abgebogen, dann immer entlang der Küste. Die Straße wird zusehends schlechter, dass Tempo entsprechend langsamer. Über Puerto Viejo gelangt man dann nach Puerto Uva (ca. 7 km). Hier fanden wir das schöne Hotel Suerre Punta Uva. Besonders reizvoll, die langen Strände, noch reizvoller - das Riff gleich vor dem Hotel.

Natürlich wurden die Strände erkundet. Erst einmal rechts herum - dann links herum. Links herum kam man bis Manzanillo laufen (ca. 7 km). Manzanillo besteht aus ein paar Häusern, Restaurants, preiswerten Unterkünften und einem Laden. Eine absolut ruhige und entspannte Atmosphäre. Am Wochenende sind allerdings eine Menge Ticos hier. Zelte werden aufgebaut, ein BBQ nach dem anderen und laute Musik. Ein tolles Feeling! 

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Unsere Kamera hatte beim Schnorcheln ihren Großeinsatz. Bei kristallklarem Wasser - mich wundert, dass uns keine Schwimmhäute gewachsen sind. Nach dem Frühstück rein ins Wasser, o.k. - ab und zu haben wir uns ausgeruht - zur Abenddämmerung wieder raus. Dann zwei, drei Runden Billard gespielt. Danach ging es zum Essen nach Puerto Viejo. Für die 7 km brauchte man zwar 25 - 35 Min. (dank der Baugruben auf der Straße - eigentlich fuhr man im Straßengraben besser), aber es gab hier einige ausgezeichnete Restaurants.

 

Dann fing es leider an zu Regnen und Sturm kam auf. Wir besuchten kurz Puerto Limón und Cahuita.An der Rezeption sahen wir ein Bild von einem tollen Wasserfall. Dieser liegt irgendwo im Dschungel kurz hinter Bibri auf den Weg ins Indianerreservat - aber nicht hinein (ist ohne Genehmigung verboten). Am nächsten Tag machten wir uns auf die Suche. Natürlich befanden wir uns irgendwann mitten im Reservat, korrigierten unseren Fehler aber sofort (keiner hat was gesagt). Dann bei einer Polizeistation nochmals nach dem Weg gefragt und weiter ging's. Wieder einmal durch Flüsse, Berge hinauf und hinab. Bis wir vor lauter Schlamm nicht mehr weiterkamen. Also, zu Fuß weiter - ohne Ergebnis. Nochmals jemanden zu Pferde gefragt - Erklärung - wieder zurück, aber nur einmal den Fluss durchqueren, dann zu Fuß links runter in den Dschungel. Irgendwann fanden wir dann den Pfad vom Pfad in den Dschungel. Gerade als wir mitten im Fluss standen, kamen uns vier Leute entgegen. Alle sprachen Englisch - nachdem wir uns - mitten im Fluss stehend - darüber ausgetauscht hatten woher wir kamen - siehe da, es sprachen sogar eine ganze Menge deutsch. So konnten wir gut nach dem Rest des Weges fragen. Es ging dann noch etwas durch den Dschungel, über eine Stromschnelle (gut an der Liane festhalten), nochmals durch den Dschungel - dann kam der Wasserfall. Der Weg hatte sich gelohnt. 

Nach zwei Tagen wurde das Wetter wieder super und die letzten Tage brachen an. Am allerletzten Tag, auf unserer Fahrt nach San José sind wir dann noch in den Nationalpark Cahuita gefahren. Riesige Spinnen begegneten uns (echt gruselig!). Dieser Park ist für sein Korallenriff berühmt. Ein letztes Mal wollten wir Schnorcheln gehen. Während Rolf beim Schnorcheln war, wollte doch tatsächlich ein Affe unsere Klamotten klauen. Der ließ sich auch wirklich nicht so einfach verscheuchen - letztendlich hat er aber doch nichts bekommen. Leider war das mit dem Schnorcheln nicht so gut, durch den Sturm war das Wasser noch sehr trübe. Trotzdem hat sich der Ausflug gelohnt.

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