Primosten

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Primosten, einem einstigen Fischerdorf. Eine wirklich malerische Kleinstadt zwischen Sibenik und Trogir gelegen. Die Besiedelung des Ortes scheint im 15. Jahrhundert bekommen zu haben. Allderdings fand man in den umliegenden Siedlungen 2.000 Jahre alte Funde aus Ausgrabungen und eine Kirche die im Jahre 129 erbaut wurde. Nach Angriffen der Türken flohen die Menschen der Umgebung auf die Insel und bauten den Ort Primosten, der 1564 das erste Mal schriftlich erwähnt wurde. Am Anfang der Altstadt-Halbinsel liegt der Platz Rudina biskupa Josipa America. Von hier aus kann man durch ein Labyrinth aus engen Gassen zur Kirche Sv. Juraj empor steigen, die 1485 erbaut wurde. Im Innenraum der Kirche befindet sich der Sargophag des Bischofs Arneric. Ich brauche es ja eigentlich kaum zu erwähnen, die Aussicht ist phänomenal. Die Häuser, die den Weg säumen, haben zum Teil liebevoll gestaltete Hinterhöfe und kleine gepflegte Gärten. Auf dem höchsten Punkt der Altstadt thront, wie schon erwähnt, dann die Pfarrkirche Sv. Juraj. Die Altstadt ist auf einer ehemaligen Insel gebaut worden. Wegen der sehr geringen Niederschläge wird Primosten auch gerne als das trockene Kap bezeichnet. Natürlich hat Primosten auch ein Stadttor am Anfang der Altstadt. Primosten lag einst völlig auf einer Insel, erst später wurde die Brücke zum Festland durch einen Damm ersetzt und die alte Zugbrücke wurde abgerissen. Dafür wurde dann das Stadttor errichtet. Neben der kleinen Parkanlage vor der Altstadt findet man die kleine Kirche Sv. Rok aus dem 17. Jahrhundert. Eine weitere kleine Kapelle, die Gospa od Porta aus dem 18. Jahrhundert ist am Anfang der Hafenzufahrt zu finden. Selbstredend finden sich reichlich Gelegenheiten die kulinarischen Köstlichkeiten des Landes und der Umgebung zu genießen.