Pakse - Bolaven-Plateau

Von Vientiane aus sollte es weiter in den Süden gehen - Pakse war unser nächstes Ziel. Nachdem wir von unserem Rundgang durch die Stadt ins Hotel kamen, erwartete uns die Nachricht das der Flug am nächsten Morgen ausfällt, die nächsten freien Plätze gab es erst zwei Tage später. Soviel Zeit hatten wir aber nicht. Was tun? Weiter mit dem Auto, ca. 10 Stunden fahrt. Aber mit diesen Fahrern? Trotz aller Bemühungen gelang es nicht ein Auto als Selbstfahrer zu mieten. Nachdem ich mich aber reichlich über die "Fahrkünste" der Fahrer ausgelassen hatte, versprach man uns seinen besten Fahrer zu geben. Na ja, am nächsten Morgen ging es früh los - zum Glück - der Fahrer konnte tatsächlich Auto fahren und brachte uns bis Pakse. Die Strecke war lang, manchmal eintönig. Je weiter wir gen Süden kamen, umso mehr Kühe und anderes Getier war auch der Straße. 

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Der gute Fahrer sah sich aber wirklich nur als Fernfahrer. Also, in Pakse angekommen einen Fahrer für die "Nahzone" rund um Pakse. Wir wollten noch weiter bis Tad Lo in der Provinz Saravan auf dem Bolaven-Plateau. Uns reizten die drei Wasserfälle Tad Lo, Tad Soung und Tad Hang. Von Pakse aus noch einmal gute 86 km Autofahrt. Der neue Fahrer bog in Pakse auf die Hauptstraße ein, sofort war zu erkennen, auch er konnte eigentlich kein Auto fahren. Es begann langsam zu dämmern, und irgendwann auf der Strecke war es dann so weit. Er übersah die vielen Kühe auf der Straße und rammte eine Frontal. Wir flogen ganz schön durchs Auto, welches danach nicht mehr fuhr. Na ja, nach 2 Stunden kam dann ein Ersatzfahrzeug vom Hotel und pickte uns auf. Der Manager aus der Tad Lo Lodge wurde vom Ersatzfahrer informiert, wir hatten einen Unfall. Obwohl auch hier die Generatoren nur von 18.00 h - 22.00 h an sind, wartete er bis wir endlich ankamen. So bekamen wir noch ein spätes Abendessen. An dieser Stelle ein Dankeschön für die Fürsorge und Anteilnahme.

Die Auto-Vermietung sorgte dafür, dass am nächsten Morgen ein neuer Fahrer mit entsprechendem Fahrzeug beim Hotel war. Dieser hatte sein Fahrzeug etwas besser im Griff - es sei vorweg genommen - er begleitete uns den Rest der Zeit in Laos. Unser Zeitplan war gänzlich aus dem Ruder gelaufen, so schauten wir uns die Wasserfälle im Eiltempo an, hielten eher immer mal an auf unserem Weg zum Wat Phou in der Provinz Champasar.