Novigrad

Novigrad war einmal ein ruhiges, beschauliches Fischerdorf, welches sich im Laufe der Zeit zu einem interessanten Ziel für Touristen aus Europa und der ganzen Welt entwickelt hat. Trotzdem konnte sich Novigrad den unwiderstehlichen Reiz eines kleinen Fischerdorfes erhalten. Der komplette Altstadtkern liegt auf einer Landzunge, die erst im 18. Jahrhundert mit dem Festland verbunden wurde. Bemerkenswert die sehr gut erhaltende Stadtmauer, die den Ort durchgängig umgibt. Die Stadtmauer wurde aus Bruchstein errichtet. Geht man immer entlang der Stadtmauer gelangt man irgendwann unweigerlich zu einer schönen Uferpromenade. Von dem viereckigen Turm und von einigen Rundtürmen der Stadtmauer hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung. Uns hat der Stadthafen Mandrac beeindruckt, der in der Vergangenheit das wirtschaftliche Zentrum des kleinen Fischerdorfes war und wesentlich zu der Entwicklung des Ortes beigetragen hat. Der Fischerhafen hat eine hundertjährige Tradition und den Status als Fischereihafen teilweise bis heute behalten. Wir genossen von einem der vielen Cafes aus den traumhaften Blick über die Bucht von Novigrad. Die Pfarrkirche des heiligen Pelagius und Maxim ist eine dreischiffige Basilika. In der Krypta der Kirche wurden zahlreiche Fragmente liturgischen Inventars aus dem Mittelalter gefunden, die heute im Novigrader Museum Lapidarium ausgestellt sind. Sehr schön ist auch der Glockenturm, der 1883 nach dem vorbild des Venediger Markusturms erbaut wurde. Uns hat es unglaublich viel Spaß gemacht durch die alten Gassen zu schlendern.

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