Mount Kinabalu

Für die eingeborenen Dusun gilt der Mount Kinabalu als Heimstatt der Geister ihrer Verstorbenen. Im vergangenen Jahrhundert pilgerten sie an hohen Festtagen hier hinauf, um ihnen Opfer darzubringen. Der erste Europäer, der den Gipfel bestieg, war im Jahre 1851 der Brite Hugh Low. Der Kinabalu Nationalpark liegt zu Füßen des 4102 Meter hohen Mount Kinabalu (auch der Hausberg Sabahs genannt). Bezeichnend für den Berg und seine Umgebung - eine üppige Flora fast aller Klimazonen: von typischer tropischer Vegetation wie sie in den Ebenen anzutreffen ist über Bergeichen, Rhododendren und Koniferen bis zu alpiner Flora und den verkrüppelten Büschen in der Höhe und auf dem Gipfel. In dieser konzentrierten Art und Vielfalt ist diese Vegetation wohl einmalig in der Welt. Um auf den Gipfel zu steigen, der bei klarem Wetter einen traumhaften Blick auf den ganzen Nationalpark bietet, benötigt man schon gut zwei Tage Zeit. Für den Aufstieg braucht man eine Erlaubnis und die Unterkünfte nach der ersten Etappe müssen vorausgebucht werden.

Etwas außerhalb des Parks gibt es wunderschöne kleine Hotels. Man kommt günstig unter und hat gewaltig schöne Ausblicke direkt aus dem Zimmer. Auch Essen ist außerhalb des Parks erheblich günstiger, was viel wichtiger ist, auch authentischer.