Mit dem Boot nach Siem Reap

Normalerweise mögen wir ja keine Reisegruppen. Aber die "Toum Taev" sah einfach zu gemütlich aus. Warum also nicht den Tonle Sap auf einer Bootsfahrt erleben. An kleinen Dörfern wurde gehalten. Hier konnte man den Menschen näher kommen. Als Reiseleiter auf dem Schiff fungierte Serge mit seiner vietnamesischen Frau. Ein Teil der Crew kam immer mit an Land, so dass man jemanden zum übersetzen dabei hat. Den Weg vom Anleger in Kampong Tralach zur Pagode mittels Ochsenkarren zu überwinden, eine besondere Erfahrung. In einem Dorf in der Nähe von Kampong Chnang konnten wir mit ansehen, wie die riesigen Tonkrüge hergestellt werden. Auf dem Markt gab es auch wieder viel zu entdecken. Wie schon erwähnt, die Roten Khmer sorgten dafür, dass die alten Handwerkskünste fast gänzlich in Vergessenheit geraten sind. Die wenigen Überlebenden sorgen dafür, häufig mit staatl. Unterstützung (die Vereinten Nationen haben auch viele Projekte laufen), dass das traditionelle Handwerk wieder auflebt (somit die Bewohner auch eine Einkommensquelle haben). Nicht fehlen durfte die Fahrt - natürlich mit einem kleineren Boot - durch mindestens eines der schwimmenden Dörfer. Nach gut drei Tagen kamen wir dann in Siam Reap an.