Koh Lanta

Mit vollem Namen heißt die Insel ja Ko Lanta Yai. Noch heute leben Seezigeuner auf der Insel, von deren Vorfahren der Name Lanta stammt. In vielen Dörfern wohnen muslimische Fischer, die Kaufleute der Insel sind überwiegend chinesischer Abstammung. Ganze 67% der Insel sind durch geschützten Wald bedeckt. Die Südspitze von Ko Lanta wurde 1990 samt den umliegenden Gewässern in einen National Park umgewandelt.

Man kommt mit dem Boot oder mit einer Fähre auf die Insel. Als Selbstfahrer haben wir die Fähre genommen, die abenteuerlich wirkte. Die Straßen beanspruchen das Fahrzeug, wie auch den Fahrer, extrem - wir empfehlen ein Allrad-Fahrzeug.

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Obwohl es schon sehr viele Bungalowanlagen gibt, hat Ko Lanta etwas Beschauliches. Im Moonlight Bay Resort (zu unserer Zeit noch ohne Pool und neu eröffnet) kann man wunderbar den Sonnenuntergang genießen.

Wir erkundeten die zwei Höhlen Tham Kao Mai Kaeo (unbedingt Führer nehmen) und Tham Sua. Den Weg von der Straße zu den Höhlen überbrückten wir jeweils auf einen Elefanten. Schmale Gänge (teilweise muss man auf dem Bauch kriechen) verbinden wunderschöne Säle mit Stalagmiten und Stalaktiten.

Natürlich durfte ein Bootsausflug mit Schnorcheln in der wunderschönen Andamanensee nicht fehlen. Einige der Kalksteinfelsen, die aus dem Meer ragen sind innen hohl und man kann bei Ebbe zum Mittelpunkt schwimmen - was für eine Idylle!

Vom Boot aus mag man kaum glauben, dass ein großer Teil der Küste Ko Lantas bebaut ist. Man versucht wirklich Naturbewusst zu bauen. Wer nicht den großen Touristenströmen folgen mag, ist auf Ko Lanta bestens aufgehoben.