Idäische Höhle (Höhle des Zeus)

Gelegen in der Nida-Ebene - platter und kahler noch als die Omalòs- oder die Lassithi-Hochebene. Jede Menge Schafherden gibt es hier oben. Es gibt hier nur eine Taverne, hier muss geparkt werden, um zur Höhle zu gelangen.

Wir haben ja schon darüber berichtet, hier soll also Zeus seine Jugend verbracht haben, aufgezogen durch die Milch der Ziege Amaltheia und den Honig der Biene Melissa. Die Minoer verehrten hier eine Gottheit der Vegetation. Die Höhle ist seit der Antike bekannt und soll sogar von Pythagoras besucht worden sein. Grabungen haben gezeigt, hier war zu jeder Epoche eine Kultstätte.

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Die Höhle selbst ist nicht sehr groß, von der Ebene aus nicht zu sehen. Man muss ungefähr 20 Minuten von der Taverne den Berg hoch, wo sie sich hinter einem Felsvorsprung öffnet. Vor der Höhle findet man die Reste einer aufgegebenen Lorenbahn, deren verrosteten Schienen in ein klaffendes Loch von 30 m Durchmesser führen. Im Frühjahr muss man noch auf einer Schneewechte hinabsteigen. Die Höhle ist mit einigen Bohlen ausgelegt, um die hinteren Teile zu sehen ist eine Taschenlampe notwendig.