Griechenland - Kreta

Ein eigener Kontinent am Rande der Südägäis. Ja, so kann man anfangen Kreta zu beschreiben. Lagunenhafte Buchten, felsige Naturhäfen, schroffe Schluchten, schneebedeckte Gipfel, abgelegene Dörfer und pulsierende Städte. Das alles vereint Kreta auf engsten Raum. In kürzester Zeit kann der Reisende alles erleben. Ob Abenteurer, Erholungssuchender, Sonnenanbeter oder Kulturreisender - allen gibt Kreta etwas.
Egal zu welchen Typen Ihr gehört, die Kreter heißen Euch alle willkommen.

Kreta ist eine Insel für Individualisten. Das bergige Inselinnere bietet Wanderern und Fahrradfahrern endlose Kilometer Straßen und Wege durch die blühende und duftende Insellandschaft. Fast jedes Dorf hat eine gemütliche Taverne oder Kafenion, so dass man unbeschwert reisen kann.

 Häufig wird Kreta als kulturelle Wiege Europas bezeichnet. Für uns nicht zu unrecht. Gilt doch die minoische Zivilisation, die auf Kreta vor 3500 - 4500 Jahren ihre Glanzzeit hatte,

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als früheste Hochkultur unseres Kontinents. Der Palast von Knossos, südlich der Hauptstadt Iraklion gelegen und viele andere, prächtige Palastruinen zeugen davon. 

Im Laufe der letzten Jahre (seit 2001) haben wir Kreta jedes Jahr besucht. Der Flug von nur 3 1/2 Stunden lässt sich ertragen, so kann man einen Kurzurlaub genießen. 

Wir reisten auch einmal mit dem eigenen Wagen von Deutschland aus an. Über Österreich nach Italien, in Ancona auf die Fähre - dann die ca. 22 Stunden auf dem Schiff genießen. In Patras geht es dann von Bord. Von hier dann ca. 1 1/2 Stunden Autofahrt bis nach Piräus - hier die Fähre nach Kreta nehmen. Unvergessen der Besuch der Akropolis auf der Rückfahrt. Die Fähre von Kreta nach Piräus legt gegen 5.30 h an - erst am Abend geht die Fähre von Patras aus zurück nach Ancona. So hat man Zeit sich Athen anzusehen. Der Sonnenaufgang auf der Akropolis - himmlisch! Der ganze Urlaub war ein tolles Erlebnis!  

Mittlerweile haben wir viele Bekannte auf Kreta - immer werden wir herzlich aufgenommen. Leider bleibt in den Touristenorten die kretische Küche etwas auf der Strecke. Aber man findet ausgezeichnete Restaurants. 

Um die Insel wirklich zu entdecken, sollte man auf alle Fälle einen fahrbaren Untersatz haben. Die von den Reiseveranstaltern angebotenen Touren empfinden wir als extrem teuer. Wer allerdings nicht Auto fahren mag oder kann, der kann sich z. B. ein Taxi mieten - mit etwas Handeln kommt man da auch weiter (Pauschalpreis vereinbaren - die Fahrer sind in der Regel sehr gute Reiseführer und freuen sich über die Abwechslung). 

Obwohl wir jetzt schon häufig auf Kreta waren, kennen wir noch lange nicht alles von der Insel. Immer wieder machen wir neue Entdeckungen. Nachfolgend können wir, wie auch bei den anderen Ländern, nur einen kleinen Einblick geben.