Elafonisi

Auch wenn Elafonisi kein Geheimtipp mehr ist, der Faszination dieser flachen Lagune an der äußersten Südwestspitze Kretas tut das keinen Abbruch. Das Wasser ist zunächst nur knöcheltief und badewannenwarm. Man kann durch das flache, türkisblaue Wasser rund 150 m zu der vorgelagerten Insel waten und in einer der herrlichen Buchten sein Handtuch ausbreiten. Beim wandern auf der Insel bitte unbedingt auf den ausgewiesenen Wegen bleiben, um die Natur zu schonen. Neben Eidechsen, seltenen Fröschen und diversen Vögeln, kommt auch die Meeresschildkröte Caretta-Caretta zur Eiablage hierher.

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Mehrere Snack-Bars haben sich am Saum des Strandes niedergelassen. Sehr teuer - die Qualität fragwürdig. Viel besser kann man in einer der Tavernen den Berg hoch essen. Hier findet man auch Übernachtungsmöglichkeiten.

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Die Anfahrt von Chania aus durch die Topolia Schlucht ist wunderschön und es gibt eine Menge zu entdecken. Die Straße führt an der rechten Seite der Schlucht entlang und an einer stelle durch einen Tunnel. Kurz hinter dem Tunnel befindet sich die Höhle Agia Sofia mit einer kleinen Kapelle. Einen weiteren Stopp kann man beim Kloster Chryssoskalitissa machen. Sehr schön, direkt auf einem Felsvorsprung am Meer gelegen. Wenn man dann erst gegen Nachmittag in Elafonisi ankommt, fahren die ersten Touristenbusse und viele Selbstfahrer schon wieder weg. Die Tiefstehende Sonne scheint den Strand schlichtweg zu verzaubern - ein Farbenspiel, dass wir uns nicht entgehen lassen. Außerdem hat man große Strandabschnitte fast für sich allein. Auch die anderen Strecken von Chania aus Richtung Elafonisi sind eine Augenweide; die Straßen allerdings teilweise im beklagenswerten Zustand.