Djúpivogur

Von Akureyri ging es, immer auf der Ringstraße entlang, Richtung Djúpivogur. Hier wollten wir eine Nacht verbringen.Wir passierten eine große, trockene Hochebene zunächst bis Seyðisfjörður am gleichnamigen Fjord. Hier machten wir noch einmal eine Pause und haben etwas gegessen. Unsere Fahrt führte uns dann über den Pass Breidalsheidi. Die hier unbefestigte Straße mit ihren Serpentinen sind nichts für schwache Nerven. Was Autofahrten, auch in schwierigen Gelände angeht, sind wir keine Kinder von Traurigkeit. Uns erwartete auf dem Pass allerdings dichter, absolut dichter, Nebel. Ich konnte das Ende der Motorhaube erkennen, das war es dann. Nichts mit schöner Landschaft. Rolf musste die Seitenscheibe herunter kurbeln und gab mir an, etwas mehr rechts oder links. So schlichen wir über den Pass und meisterten irgendwie auch die Serpentinen. Wir fahren beide schon lange Auto und wir denken, wir haben auch viel Erfahrung - aber diese Überquerung des Passes, so etwas hatten wir noch nie erlebt. Aber, wir haben es ja geschafft. Es ging dann durch ein schönes Tal, soweit wir halt schauen konnten, dann kamen wir an das Meer. Auch wenn es auch hier etwas neblig war, wir hielten erst einmal an und betrachteten die Umgebung. Spät kamen wir dann an unserer Unterkunft in Djúpivogur an. Dieses Mal hatten wir ein kleines, absolut süßes Cottage auf einer Farm. Unsere Ankunft war gerade richtig zum Abendessen.

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