Death Valley

Aus dem Gebirge heraus sollte es nun zum tiefsten Punkt unserer Reise gehen - zum Death Valley - dem Tal des Todes. Und wieder ein Erlebnis auf der Fahrt dorthin. Teilweise dachten wir, wir hätten uns verfahren, aber nein - wir waren auf dem rechten Weg. Der Wagen war unglaublich weich gefedert, so wurde ich doch tatsächlich, als Fahrer, gegen Mittag Seekrank. Na ja, nach einer halben Stunde Pause ging es wieder. Bis zum Abend fuhren wir, der Tank war leer - die letzte Tankstelle vor dem riesigen Nationalpark geschlossen. Wie gut, auf der gegenüberliegenden Seite gab es ein Motel. Recht teuer - aber sehr schön. Da die nächste Tankstelle mehr als 100 Meilen entfernt war, blieb uns nichts anderes übrig. Am nächsten Tag erkundeten wir dann das Death Valley.

Wir durchfuhren eine Wüste mit allen Schikanen, goldgelbe Sanddünen, Salzebenen, öde und farbige Felsen, deren alle nur mögliche Farben uns immer wieder überraschten. Aufgrund der geologischen Tieflage zählt das Death Valley zu den heißesten Plätze unserer Erde. Von Mai bis September herrscht eine brüllende Hitze. In dieser Zeit betragen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen 47° C im Schatten. Die Bodentemperatur steigt auf bis zu 95° C an. An einem Julitag 1913 wurde 57° C (im Schatten) gemessen, die höchste jemals verzeichnete Temperatur. Wir bestaunten ein Borax-Mienen Museum und hielten häufig an, um diese Landschaft in uns aufzunehmen.