Da Lat - Open Tour

Eine gute Möglichkeit Vietnam kennen zu lernen ist die Reise mit einem Open-Tour-Ticket. Open-Tour bedeutet, dass auf festen Routen täglich Busse pendeln, die man zu jedem beliebigen Zeitpunkt und an jedem beliebigen Ort entlang der Strecke verlassen kann. Auf den jeweiligen Teilstrecken werden Stops an den obligatorischen Sehenswürdigkeiten eingelegt. Unterwegs kann man beliebig lange an einem Ort bleiben und dann seinen Weg fortsetzen. Wir hörten zwar von negativen Erlebnissen, unsere Erfahrung war aber durchweg positiv. Wir wurden nicht bedrängt in einem bestimmten Hotel abzusteigen, noch sonst irgendwie ausgenommen, wie von vielen Urlaubern berichtet.

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Von Saigon aus ging es gemächlich auf gute 1500 Meter Höhe Richtung Da Lat. Unterwegs konnten wir sehen, wie die Reisfelder Gummiplantagen wichen, diese dann von Bananen-Hainen abgewechselt wurden. Am La Nga Lake konnten wir die Floating Houses bestaunen. Die Stadt, inmitten von Seen, Wasserfällen und Pinienwäldern erinnert stark an die Schweiz. Kein Wunder, wurde diese Stadt von dem Pasteur-Schüler Alexandre Yersin als idealer Ort für sein Sanatorium für die Kolonisten auserkoren. Viele Neureiche bauten daraufhin ihre Villen hier um dem tropischen Klima Saigons zu entkommen. Die Stadt selbst bietet nichts herausragendes, aber die Umgebung ist einfach nur schön. Man kann auch Exkursionen zu Dörfern der Minderheiten, wie den Lat, unternehmen.