Costa Rica

Ein lateinamerikanisches Land, gelegen zwischen Nicaragua und Panama, demokratisch regiert. Es gilt zwar als "Dritte Welt" Land, jedoch geht es ihm besser als den meisten anderen Ländern Lateinamerikas. Die wirtschaftliche Situation ist zwar nicht glänzend, aber es geht der Bevölkerung gut. Während andere Länder Millionen für ihre Verteidigung und das Militär ausgeben, wurde in Costa Rica das Militär 1949 abgeschafft. Stattdessen investiert man in die Schulbildung der Bevölkerung. Diese kann sich auf ihren Staat verlassen, wenn es um die Gesundheitsversorgung, die Schulbildung, die Wasserversorgung und Elektrizität geht. Man orientiert sich eher an Europa als an andere lateinamerikanische Staaten. Viel investiert man auch in die Erhaltung der Natur. So wurde ca. ein Viertel des Landes zu Nationalparks, Bio- und Wildreservaten erklärt. Etwa fünf Prozent der Artenvielfalt der Welt findet man in Costa Rica - ein Paradies für alle, die Freude an der Natur haben. Dichte Dschungel- und Vulkanlandschaften prägen die Landschaft, genauso wie einsame weiße Strände. 

Costa Rica ist ein raues, von Regenwäldern durchzogenes Land in Zentralamerika mit Küstenabschnitten am Karibischen Meer und dem Pazifik. Die Hauptstadt San José ist

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Sitz verschiedener Kultureinrichtungen, darunter das Goldmuseum mit einer präkolumbianischen Sammlung. Costa Rica ist bekannt für seine Strände, Vulkane und biologische Artenvielfalt. Etwa ein Viertel des Staatsgebiets besteht aus geschützten Dschungelgebieten, in denen zahlreiche Tiere wie Klammeraffen und Quetzale leben.

Costa Rica ist ein raues, von Regenwäldern durchzogenes Land in Zentralamerika mit Küstenabschnitten am Karibischen Meer und dem Pazifik. Die Hauptstadt San José ist Sitz verschiedener Kultureinrichtungen, darunter das Goldmuseum mit einer präkolumbianischen Sammlung. Costa Rica ist bekannt für seine Strände, Vulkane und biologische Artenvielfalt. Etwa ein Viertel des Staatsgebiets besteht aus geschützten Dschungelgebieten, in denen zahlreiche Tiere wie Klammeraffen und Quetzale leben.

Ein Ökosystem wie das costa-ricanische gilt es zu schützen und bewahren. Denn nur so lässt sich die Artenvielfalt auch langfristig erhalten. Die Costa Ricaner an sich sind ein sehr herzliches und hilfsbereites Volk und man fühlt sich als Tourist immer willkommen. Damit das auch weiterhin so bleibt, sollten Sie sich in Ihrem Costa Rica Urlaub an ein paar Regeln halten.

Auch für die Zeit auf den costa-ricanischen Straßen ist es nicht schlecht, sich vorab über die Verhältnisse zu informieren. Gerade wenn man mit dem Mietwagen unterwegs ist, gilt es, sich in den oft recht chaotischen Straßenverkehr einzufinden. Wenn man erst einmal die Hauptstadt San José verlassen hat, wird es aber schnell leerer auf den Straßen und es ist nicht mehr ganz so hektisch. Trotzdem lauern auch hier, anders wie in Deutschland, ein paar Herausforderungen, die es zu meistern gilt. 

Die Ticos und Ticas (so nennen sie sich selbst) sind bekannt für ihre sehr freundliche und hilfsbereite Art. Sie haben ein offenes und herzliches Wesen und man kann sich bei einer Reise nach Costa Rica sicher sein viele neue Freunde zu finden. Um sich mit den Einheimischen unterhalten zu können sollte man schon einige Spanisch- oder Englischkenntnisse mitbringen. Sie sind familienfreundlich und lieben das Feiern. Da Costa Rica ein katholisches Land ist, gibt es viele kirchliche Feste. Die Ticos sind nicht so direkt wie wir Deutschen, deshalb ist es oft sinnvoller etwas „durch die Blume“ zu sagen, als sich aufzuregen. Wenn wir verreisen dürfen wir nicht vergessen, dass wir gerade, um etwas Anderes kennen zu lernen, unser eigenes Land verlassen haben. Deshalb sollten wir auch die Mentalität der Ticos akzeptieren, wie zum Beispiel „a la hora Tica“. Dies bedeutet soviel wie „zur costa-ricanischen Uhrzeit“und bezieht sich auf die stressfreie Lebensart der Ticos und, dass sie auch mal etwas verspätet kommen.

Der Straßenverkehr ist landestypisch etwas chaotischer als in Deutschland. Trotzdem kann man Costa Rica beruhigt mit dem Mietwagen erkunden, denn es gibt Rechtsverkehr und die Straßenverkehrsregeln sind unseren doch sehr ähnlich.

Anders als bei uns ist der Zustand der Straßen. Durch die starken Regenfälle gibt es häufig große Schlaglöcher und eine Straße in Costa Rica ist nicht immer, mit deutschen Verhältnissen verglichen, eine „Straße“. So kann man für wenige Kilometer oft Stunden brauchen, da man auf einer Schotterpiste unterwegs ist und nur langsam vorwärts kommt. Die umliegende Natur und die Unterkunft, die man anschließend bezieht, belohnen dafür oft für die Geduld, die man beim Fahren aufbringen muss. Wir empfehlen immer bei Tageslicht zu fahren, denn so sieht man alle Schlaglöcher und umgeht meist schlechte Sicht in den höheren Berglagen. Ein 4x4 Mietwagen ist immer eine gute Wahl, denn damit kommt man fast überall hin.

Geschwindigkeitsbeschränkungen sind unbedingt einzuhalten, denn auch in Costa Rica wird gerne geblitzt. Steckt mal ein Ast irgendwo mitten in der Straße, sollte man von einem tiefen Schlagloch, einem fehlenden Gullideckel, einer Unfallstelle oder einem kleinen Abbruch der Straße rechnen, denn Äste werden oft statt einem Warndreieck eingesetzt.

Tankstellen sollten immer zum Volltanken genutzt werden, da es zwischen den Städten meist keine Tankstellen gibt. In San José gilt unter der Woche eine Verkehrsbeschränkung und je nach letzter Ziffer im Nummernschild darf die Innenstadt an bestimmten Wochentagen nicht befahren werden. Mietwägen sind davon ausgenommen. Sollten Sie trotzdem mal von den „Traficos“ (Verkehrspolizei) angehalten werden, zeigen Sie die Mietwagendokumente.

Schnorcheln wollt ihr? Bis zum umfallen? Da seid ihr in Costa Rica richtig. Aber ihr wollt auch in die Berge? Auch kein Problem. Alles das kann man innerhalb kurzer Zeit in Costa Rica erleben. Natürlich haben uns auch die Berichte über dieses Land in den Medien inspiriert.