Chania

Kretas zweitgrößte Stadt besticht durch ihren Charme. Ein großer Teil der Altstadt ist frei von Autoverkehr und der Hafen ist von Restaurants und Tavernen umsäumt. Aus allen Epochen hat sich die Stadt etwas erhalten. Minarette und Moscheen, der Leuchtturm und viele Hotelbalkone zeugen von der türkischen Besatzung; Ruinen von Werft- und Lagerhallen, die Stadtmauer und zahlreiche Patrizierhäuser erinnern an die Herrschaft der Venezianer.

Vom Hafen aus kann man mit einem Fiaker eine kleine Stadtrundfahrt machen. Schlendert man durch die Gassen, denkt man gleich kommt einem ein Venezianer oder ähnliches entgegen. Beim Bummeln bemerkt man, dass das Zunftprinzip noch eingehalten wird. So kann man die Angebote der Lederhändler oder Brautausstatter bewundern. Auch alle anderen Handwerker sind vertreten.

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Viele Häuser der Altstadt sind liebevoll Restauriert und in stilvolle, komfortable Hotels und Pensionen verwandelt worden. Ein Besuch Chanias ist immer wieder schön. Auf dem Weg durch die Gassen kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen, man meint, gleich kommt ein Venezianer oder ähnliches um die Ecke.